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Die Spreeinsel im Herzen Berlins Durch Berlin fließt die Spree
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Durch Bonn fließt der Rhein
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Berlin, den 21.7.2008
Was sind uns unsere Flüsse wert?
In Sachsen-Anhalt gehen Parlamentarier der Sache auf den Grund: Frei fließende Flussstrecken bewahren
Anlässlich des morgigen Informationsbesuchs an der Elbe-Saale erklären der Sprecher für Gewässerschutz der FDP-Fraktion Horst MEIERHOFER und Jens ACKERMANN, Bundestagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt:
Ein Fluss ist nicht nur eine Wasserstraße. Wir müssen anfangen auch die ökologische Dimension eines frei fließenden Flusses als eigenständigen Wert anzusehen - nicht zuletzt wegen der steigenden Nachfrage nach naturnahem Tourismus, zum Beispiel an der Elbe.
Uns ist es wichtig, vor Ort zu sein und Informationen aus erster Hand zu bekommen. Es gibt nur noch wenig frei fließende Flussstrecken an den großen Flüssen in Deutschland. Diese sollten bewahrt werden, damit auch die zukünftigen Generationen davon profitieren können.
Horst Meierhofer ist einer der vier Vorsitzenden der Parlamentariergruppe "Frei fließende Flüsse" im Deutschen Bundestag. Die Parlamentariergruppe und ihre Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, die letzten noch frei fließenden Flüsse bzw. Flussabschnitte in Deutschland zu bewahren.
Auf Einladung von Prof. Weiger, dem Vorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz und der Bürgerinitiative PRO ELBE werden die Abgeordneten sich vor Ort über die Bedeutung der Flüsse als Tourismusregion und als Verkehrsweg einen Einblick verschaffen. Die Reise beginnt um 10 Uhr im Biosphärenreservat an den Elbterrassen in Dessau-Brambach.
(Quelle: Pressemitteilung FDP-Bundestagsfraktion)
1.5.2008
"Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen!" Der Volksentscheid Sonntag 27. April 2008 im Ergebnis: www.wahlen-berlin.deAbstimmungsbeteiligung Berlin insgesamt: 36.1 %; Ja-Stimmen in % der Teilnehmer: 60,2; Ja-Stimmen in % der Stimmberechtigten: 21,7; Nein-Stimmen in % der Teilnehmer: 39,6; Ungültige Stimmenin % der Teilnehmer: 0,2. |
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22. Mai 2008 PRESSEERKLÄRUNG von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin Abschließen oder ausbauen? Rot-Rot will sich bei Projekt 17 nicht festlegen Felicitas Kubala, umweltpolitische Sprecherin, erklärt: "Die rot-rote Koalition fährt mit ihrem Schlingerkurs beim Wasserstraßenausbau fort. Statt klarer Ansagen für oder gegen den Ausbau stiftet sie mit ihrem aktuellen Antrag zum Projekt 17 totale Verwirrung. So soll die weitere Verbreiterung und Vertiefung der Berliner Wasserstraßen generell vermieden werden d.h. kein Ausbau, gleichzeitig werden im Antrag ökologische Ausgleichsmaßnahmen gefordert - wofür? Rot-Rot will erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft auf die Mindestanforderungen des Schiffsverkehrs beschränken - aber genau mit diesem Argument treibt das Wasserstraßenneubauamt seit Jahren den Ausbau voran. Rot-rot will die Containerschifffahrt mit europäischen Fördermitteln und Bundesmitteln beleben - das riecht nach alter Berlin-Förderung und Planwirtschaft und bestätigt nur die Unwirtschaftlichkeit. Bündnis 90/Die Grünen fordern dass das gesamte Projekt 17 noch einmal auf den Prüfstand kommt: Wenn sich schon jetzt deutlich abzeichnet, dass sich die Containerschifffahrt zum Westhafen nicht rechnet, muss der naturzerstörende Flussausbau endlich beendet werden. Das erspart auch die teure Anhebung mehrerer Brücken. Statt den Blick Richtung Rhein, Nordsee und Ostsee zu wenden sollte Rot-Rot auf die Brandenburger Landesregierung einwirken, die es zulässt, dass der SPD-Bundesverkehrsminister das größenwahnsinnige Wasserstraßenausbauprojekt mit negativen Folgen für die Potsdamer Havel und den Sacrow-Paretzer-Kanal ungehindert weiterführt. Die Ausbaupläne für Havel und Spree in Berlin und in Brandenburg müssen versenkt werden. Und die rot-rote Koalition soll dazu endlich klar Position beziehen."
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Berlin, den 27.2.2008
Endgültiges Ergebnis: 204 907 gezählte Stimmen
Berlin, den 14.2.2008 Valentinstag
Heute letzter Tag: schenken Sie dem Volksbegehren Ihre Stimme - aus Liebe zu Ihrer Stadt Berlin -
zum Erhalt des Flughafens Tempelhof!

Pressemitteilung des Landesabstimmungsleiters 14.2.2008
Vorläufiges Ergebnis 203 408 Zustimmungserklärungen
Mehr zur Geschichte und Gegenwart des Flughafens Tempelhof bei Wikipedia: www.wikipedia.org
Berliner Flughäfen im Internet Tegel, Tempelhof, Schönefeld Berlin - Brandenburg Plebiszit aus FOCUS Nr. 20 (1996)
Bürger beweisen mehr wirtschaftspolitische Vernunft als rot-rote Berufspolitiker. Klaus-Peter von Lüdeke, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt: "148.618 Unterschriften für Tempelhof sprechen eine deutliche Sprache: Die Berliner wollen, dass Tempelhof offen bleibt. Diese 148.618 Berliner haben nicht aus nostalgischen Gründen unterschrieben. Das sind keine Leute von gestern, wie Herr Wowereit unverschämterweise behauptet. Im Gegenteil: Sie wollen, dass Tempelhof Zukunft für Berlin schafft. Sie wollen, dass unserer Stadt dieser einmalige Standortvorteil eines City-Airports erhalten bleibt, Investitionen in Zukunftsbrachen anlockt und Arbeitsplätze schafft. Die Berliner beweisen damit mehr wirtschaftspolitische Vernunft als die rot-roten Berufspolitiker. Mehr als 11.000 Unterschriften in den letzten Tagen zeigen: Das Volksbegehren gewinnt jede Woche zusätzlich an Fahrt. Es ist großartig, wie die Menschen in der Stadt für ihren City-Airport kämpfen. Bei einer solchen Massenbewegung ist auch klar: Die diversen Diffamierungsversuche gegen den Flughafen, die ICAT und ihre ehrenamtlichen Mitstreiter durch eine immer peinlicher und nervöser agierende SPD fruchten nicht. "Wer Tempelhof will, muss aufs Amt!" Für das neue Volksbegehren gelten noch die alten Regeln.
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Markus Löning, FDP-Vorsitzender: Volksbegehren zu Tempelhof ist ein Erfolg der Bürgerinnen und Bürger!
Auszug aus der Denkmalliste Berlin ) Was würde die Offenhaltung von Tempelhof kosten? Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 05. Dezember 2007 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 11.12.2007) und Antwort des Regierenden Bürgermeisters. Jedoch: was kostet die Schließung Tempelhofs die Berliner Steuerzahler? Dazu gibt es keine Antwort!
spreeinsel.de: Es heißt, von den Steuereinnahmen des BBI hat Berlin nichts - der Flughafen liegt großflächig in Brandenburg? Eine Morgengabe bei der einstmals geplanten Länderehe?
Fotos: Anne Schäfer-Junker, Berlin |
Künstlervotum: Roland Beier, Berlin
Eingangshalle Zentralflughafen Tempelhof
Informationen: www.flughafen-berlin-tempelhof.de/pdf/ICAT_THF-Konzept.pdf Hotline: 030 - 69 51 33 17 Aktionsbüro im Flughafen Tempelhof, Haupthalle: ICAT-Aktionsbüro. Dort gibt es werktags Informations-material Pressemitteilung vom 31. Januar 2008 © Amt für Statistik Bis zum 30. Januar 2008 wurden 174 269 Zustimmungserklärungen aus den Auslegungsstellen gemeldetDer Landesabstimmungsleiter teilt mit:Bis zur Schließung der Auslegungsstellen am Mittwoch, dem 30. Januar 2008, hatten 174 269 Berliner Abstimmungsberechtigte einen Unterschriftsbogen ausgefüllt. Zwei Wochen vor Ende des Volksbegehrens am 14. Februar 2008 ist nach diesen vorläufigen Zahlen das notwendige Quorum erreicht. Für den Erfolg des Volksbegehrens müssen 7 % der Wahlberechtigten, also rund 170 000 Personen, zustimmen. Wie gesetzlich vorgeschrieben, bleiben die Auslegungsstellen weiterhin bis zum 14. Februar geöffnet. Das endgültige Ergebnis wird dann am 23. Februar 2008 festgestellt, nachdem über alle Einsprüche gegen die Versagung der Gültigkeit von Unterschriften entschieden wurde und nachdem die Bezirksabstimmungsleiter die Zahl der gültigen Unterschriften für ihren Bezirk zusammengestellt haben.31.01.2008: 177 952 Unterschriften für das Volksbegehren 24.1.2008: 160 508 Unterschriften für Tempelhof18.1.2008: 148.618 Unterschriften für Tempelhof
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Berlin, den 29.3.2008
Interview mit Wolfgang Schoele Vorsitzender des Fördervereins Bauakademie Berlin (Förderverein für die Schinkelsche Bauakademie e. V.)
Der international agierende Berliner Unternehmer Hans Wall hat jetzt angekündigt, den Wiederaufbau der Bauakademie mit einem bedeutenden Betrag aus seinem Privatvermögen zu unterstützen. Das könnte das Signal für den wirklichen Beginn der Rekonstruktion der Bauakdemie bedeuten. Seit Jahren leisten mehrere Vereine unterschiedliche Vorarbeiten mit zum Teil gemeinsamen Zielsetzungen für die Wiedererrichtung des Gebäudes am authentischen Ort am Werderschen Markt – westliche Kupfergrabenseite.
spreeinsel.de fragte Wolfgang Schoele, Vorsitzender des Fördervereins Bauakademie Berlin (Förderverein für die Schinkelsche Bauakademie e. V.): Seit mehreren Jahre tritt Ihr Verein in verschiedenen Gremien aktiv für die Schinkelsche Bauakademie ein. Wie sieht es mit den Vorbereitungen zum Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie auf dem Friedrichswerder in Berlin-Mitte gegenwärtig aus? Wolfgang Schoele: „Herr Wall sen. hat angekündigt, aus seinem Privatvermögen dem Land Berlin zur Wiedererrichtung der Bauakademie den Betrag von bis zu 20 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen. Hans Wall ist Vorsitzender des Vereins "Denk mal an Berlin" und hat seinerzeit mit Herrn Prof. Kleihues, Gründungspräsident der im Jahre 2001 gegründeten Internationale Bauakademie, zusammengearbeitet. Kleihues verstarb 2004. Die Internationale Bauakademie, dessen Präsident Herr Prof. Hans Kollhoff ist, plant (Zitat) "einen Ort der Architektur" in dem Gebäude unterzubringen, womit auch ein Architekturmuseum verbunden sein könnte. Ferner sollen, wie damals schon von Schinkel selbst eingerichtet, Läden im Untergeschoß untergebracht werden. Zur Realisierung des Projektes hat der Förderverein Bauakademie, dessen Vorsitzender ich bin, als Ergebnis der im Jahr 2007 mit Vertretern der Berliner Universitäten, Fachhochschulen, Architekturverbänden und Verbänden der Bauwirtschaft durchgeführten Symposien zur Wiedererrichtung des Gebäudes und der Neubegründung der Institution Bauakademie als Internationales Zentrum für die verantwortungsbewußte Gestaltung von Lebensräumen (Stichworte: Wissensvermittlung und Fortbildung in den Bereichen des Bauens) die „Errichtungsstiftung Bauakademie“ vorbereitet und den zuständigen Behörden zur Prüfung und Genehmigung eingereicht. Mit der Genehmigung rechnet der Förderverein Bauakademie Ende Juni bzw. zu Beginn des 3. Quartals 2008.
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"Digitales Modell“ (Nord- und West-Fassade der Schinkelschen Bauakademie), Ersteller: David Bornemann, Thomas Rox. Copyright: Förderverein Bauakademie
Digitales Modell“ der Schinkelschen Bauakademie Das „Digitale Modell“ der Schinkelschen Bauakademie Das „Digitale Modell“ ist ein Projekt des Fördervereins für die Schinkelsche Bauakademie. Es wurde von den Herren David Bornemann (Technische Universität, Berlin) und Thomas Rox (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn) im Rahmen einer jahresübergreifenden Seminararbeit entwickelt. Herr Prof. Dr. Albertz und Vereinsmitglieder berieten sie. Ferner standen Konstruktionsunterlagen des Modellbauers Monath und Menzel (er fertigte im Jahr 2001 für den Förderverein ein Architekturmodell der Bauakademie), ein virtuelles Innenstadtmodell der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Berlin) sowie die technischen Anlagen des Architekturbüros Jaeger (Wesel) zur Verfügung. Ziel des Projekts ist es, den hohen Anteil noch vorhandener und daher auch reproduzierbarer Formsteine und Reliefs der Fassaden der Schinkelschen Bauakademie hinsichtlich deren Denkmaleigenschaft zu dokumentieren. Auf Basis eines zunächst erarbeiteten „Drahtmodells“ wurden die Fassaden nach diversen Vorlagen virtuell „nachgebaut“ und mit Fotos von in verschiedenen Museen aus-gestellten oder lagernden Relief-platten aus den Fensterbänken der Bauakademie, von den Portalen und weiteren Spolien vervollständigt. Um zu zeigen wie sich die wie-der aufgebaute Bauakademie in die Kupfergrabenlandschaft einfügt, wurde das „Digitale Modell“ schließlich in ein virtuelles Stadtmodell, das die vorhandenen und geplanten Gebäude des Friedrichswerder in ihren Grobstrukturen zeigt, integriert. Im Rahmen der „Stein- und Terrakotta-Adoption“ kann bereits jetzt zur Herstellung von Rosetten, Formsteinen und Reliefplatten zum Einbau in die später originalgetreu wieder errichteten Fassaden der Bauakademie gespendet werden (Preisspanne zwischen Euro 25,00 und Euro 15.000,00). |
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Förderverein Bauakademie
Welche Kosten kommen da auf die beteiligten Vereine bzw. Bauherren zu? Wolfgang Schoele: Da nach unseren Ermittlungen - der Arbeitsgemeinschaft Nutzen und Finanzierung (Neue Bauakademie) - des Fördervereins Bauakademie die Baukosten rd. 45 Mio. Euro betragen werden, bedeutet nach meiner Ansicht das Angebot von Herrn Wall eine Initialzündung, um weitere Zustiftungen zu akquirieren. Insoweit kommt die Gründung der Errichtungsstiftung Bauakademie jetzt auch zur rechten Zeit. Nach Veröffentlichung des generösen Angebots habe ich den Herren Hans Wall und André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Berliner Senats und Kuratoriumsmitglied des Vereins „Denk mal an Berlin“, Unterstützung angeboten sowie Herrn Schmitz vorgeschlagen, die bisher am Bauakademiegeschehen Beteiligten zwecks gemeinsamer zielgerichteter Aktivitäten zu einem Runden Tisch einzuladen. Welche wichtigen Vereinbarungen müßten jetzt getroffen werden, um eine rasche Bebauungsplanung zu erreichen? Wolfgang Schoele: Vielen Dank Herr Schoele.
Geschäftsstelle: c/o IKB Deutsche Industriebank AG, Markgrafenstraße 47, D-10117 Berlin-Mitte |
Berlin, den 13.1.2008
Luise Thal, Berlin
Schlüters Gartenhaus vor dem Köpenicker Tore

Albert Schwartz, Wassergasse 17, Plansammlung der Staatsbibliothek
Vortrag von Goerd Peschken am 20.12.2007 vor der Kunstgeschichtlichen Gesellschaft zu Berlin im Gobelin-Saal des Bode-Museums
Zur Erinnerung: Schlüter wurde um 1660 in Danzig geboren und starb am 19. Mai 1714 in St. Petersburg. Seine Grabstätte ist nicht mehr vorhanden. Er war tätig als Bildhauer und Architekt. Seine Lebens- und Wirkungsorte: Danzig, Warschau, Berlin, Potsdam, St. Petersburg. ... 1695 schickte Kurfürst Friedrich III.(I.) Schlüter nach Frankreich und die Niederlande, 1696 nach Italien, um Abgüsse für die Akademie zu erwerben. Im April 1700 kaufte Schlüter ein Wohnhaus in der Neumannsgasse, das er bis 1712 bewohnte. (Neumannsgasse führt von der Breiten Straße bis zur Brüderstraße, wo sich das Nicolai Haus befindet und wo mit dem Wohnort des Bankiers Friedrich Wilhelm Wagener und dessen Bilder-Sammlung als Vermächtnis die Begründung der Nationalgalerie auf der Museumsinsel - der nördlichen Spreeinsel - verbunden war).In dieser Zeit baute er ein Gartenhaus - besser ein kleines Palais - für den Hausvogt Lonicer vor dem Köpenicker Tor - das ist heute südlich der Spreeinsel, in der Rungestraße. Das Palais hatte einen, in die Tiefe des Gebäudes gehenden Festsaal. Es war nicht als Künstler-Haus geplant, sondern als Gartenhaus für einen Beamten. "Schlüter brauchte ein Refugium, wo er entwerfen und modellieren konnte", so begann Goerd Peschken seinen aufschlußreichen Vortrag im Bode-Museum. Zu bemerken ist, daß das Grundstück mit Schlüters Gartenhaus "abgelegen" von der Stadt war! Schlüter erwarb das Gartenhaus dann 1712/13 und bewohnte es. Das Haus hatte einen Ehrenhof, wie es in Palais üblich war. Dennoch wurde es um 1890 abgebrochen. Den Hof der Anlage nannte Karl Friedrich Schinkel ein Meisterwerk, "unseres nicht hoch genug zu schätzenden Schlüters, auf den das nördliche Deutschland stolzer sein kann als Italien auf den Michel Angelo". Die Festung des großen Kurfürsten war Stadtgrenze und wurde bewacht, um Akzise einzunehmen und Dessertionen zu verhindern. Es gab keine Kasernen, sondern die Soldaten wohnten in Privatquartieren. Mit den Stein'schen Reformen fiel die Akzise um 1800 und es wurden Kasernen gebaut. Die Wassergasse ist die heutige Rungestraße, hinter der Wallstraße, am Köllnischen Park. Auf einem Stadtplan ist zu erkennen, daß der Garten des Anwesens bis an die Köpenicker Straße heran ging. Das Palais hatte einen weiten Blick über die Spree. Peschken beschreibt als gründlicher Bauforscher die facettenreiche Geschichte der Verwandlungen dieses Gebäudes: "Ich werde Sie in die Niederungen der Bauforschung ziehen!" sagt er mit leisem Lächeln und führt in 2 Stunden seine akribischen Forschungen vor Augen.Interessant ist, daß Pläne, die durch den Beginn der Kanalisierung dieses Gebietes (es gehörte diesbezüglich zu den ersten Berlins) angefertigt wurden, woraus sich gewisse Grundrisse des Gebäudes rekonstruieren lassen. |
Stadtgeschichtliches: Von 1658 bis 1683 ließ der Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg Cölln und Berlin mit Festungswerken nach Plänen von Johann Gregor Memhardt versehen, die weitgehend entlang der alten Stadtmauer von Berlin und Cölln angelegt wurden. Nur an einigen Stellen wurden die Stadttore nach außen verlegt. 1710 wurden die Städte Berlin und Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin vereinigt. Zunehmend standen nun die Festungsmauern der städtischen Entwicklung im Wege, so dass diese ab 1834 geschleift wurden, damit Berlin mit seinen Vorstädten zusammenwachsen konnte. Das hier abgebildete Foto von Albert Schwartz, aus der Plansammlung der Staatsbibliothek, freundlicherweise vom Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz zur Verfügung gestellt, zeigt die Eingangsseite mit Hof, zur Spree hin gelegen, und läßt die zahlreichen Um- und Anbauten erkennen, die das einstige Palais durch fast 200 Jahre Existenz erfahren hat. Im 2. Teil des Vortrages vergleicht Peschken anschaulich durch Stiluntersuchungen das Gartenhaus Schlüters mit der Villa Kameke, die Schlüter 1711/12 für den Geheimen Rat und Staatsminister Ernst Bogislav von Kameke baute - ein Landhaus in der Dorotheenstraße 21. Das Haus Kameke, dessen Grundstück sich gleichfalls bis an das Ufer der Spree erstreckte. Anregungen entnahm Schlüter vielleicht österreichischen Landhäusern, in der Konzeption jedoch war das Gebäude einmalig. Das später mehrfach erweiterte Haus wurde im Zweiten Weltkrieg 1943 zerstört - die Balustraden-Skulpturen sind teilweise erhalten und im Bode-Museum ausgestellt. Es sind noch 4 Original-Zeichnungen Schlüters erhalten. Dieser Vortrag stellt eine kleine Sensation dar - zeigt er doch, wie nah die Geschichte um die Bauherren der letzten Jahrhunderte auf und an der Spreeinsel heute noch an diesem Ort wahrnehmbar ist: Andreas Schlüter hatte hier ein Gartenhaus gebaut. e-mail: luise.thal@gmx.de |
Berlin, den 21.9.2007
Anne Schäfer-Junker, Berlin
Das Neue Museum feiert Richtfest
am 21.9.2007und seine Besucher kommen zu den Tagen der Offenen Tür vom 22. - 24.9.2007
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Blicke auf das Richtfest Am Kupfergraben
Berlin, den 6.9.2007
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Der Umbau der Breite Straße steht im Einklang mit dem Planwerk Innenstadt. Er gehört zu den vorrangigen Maßnahmen, die die Aufgabe haben, Stadträume in der inneren Stadt städtebaulich zu verändern und insbesondere in der historischen Mitte vom Kfz-Verkehr zu entlasten. Deshalb wird die Breite Straße mit der Reduzierung des Straßenquerschnitts von ca. 53 m auf ca. 35 m neu gebaut." Die künftige Straßenbegrenzungslinie wird um etwa 23,50 m nach Nordosten verschoben. Auf der Nordostseite bleibt der etwa 9 m breite Gehweg mit Baumstreifen in der Lage unverändert, auf der Südwestseite ist ein 12 m breiter Gehweg inklusive Baumstreifen vorgesehen. Die Fahrbahn wird auf insgesamt 14 m reduziert mit je einem Fahrstreifen, einem Radstreifen und einem Parkstreifen pro Richtung neu gebaut. Gleichzeitig mit den Straßenarbeiten werden die unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen in diesem Bereich angepasst, rückgebaut bzw. erneuert. Weiterhin erfolgt die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. |
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Die Lichtsignalanlage Gertraudenstraße / Fischerinsel / Breite Straße wird dem neuen Straßenquerschnitt angepasst.Der Umbau Breite Straße wird in 3 Bauabschnitten (BA) ausgeführt: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
2007 bis 2008 werden auf der Spreeinsel umfangreiche archäologische Untersuchungen zu Bodendenkmälern durchgeführt. Mehr dazu im Landesdenkmalamt. |
Anne Schäfer-Junker
denkmal! moderne Die Nachkriegsmoderne wurde jahrelang als architektonisch minderwertig betrachtet oder übersehen. Nachdem sich die 50er-Jahre-Architektur seit einigen Jahren erhöhter Aufmerksamkeit erfreut, ist es höchste Zeit, auch die Bauten der 60er Jahre zu erfassen, neu zu bewerten und zu schützen. Denn dieser wichtige Bestandteil unseres Architekturerbes ist massiv im Bestand gefährdet.Vom 06. bis 11. September 2007 kommt die Ausstellung „DENKMAL!MODERNE - Vom Umgang mit unserem jüngsten Architekturerbe„ des Schinkel-Zentrums der TU Berlin an den Alexanderplatz, wo sich viele Denkmale und Ikonen der Vorkriegs- und Nachkriegsmoderne von den Behrens-Bauten bis zum bcc erfolgreich behaupten. Öffnungszeiten |
Der "Tag des offenen Denkmals" hat in diesem Jahr - 50 Jahre nach der "Interbau" von 1957 - die Berliner Nachkriegsmoderne zum Gegenstand. Aus diesem Anlass zeigt das bcc die Ausstellung "DENKMAL!MODERNE"
Die Ausstellung wurde von Studierenden und jungen Forschern der ARGE „Gefährdete Nachkriegsmoderne„ unter Leitung von Adrian von Buttlar und Gabi Dolff-Bonekämper erarbeitet.
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Ausstellungseröffnung und BuchpräsentationWie wird die 60er-Jahre-Architektur wahrgenommen? Darüber sprechenProf. Dr. Adrian von Buttlar (TU Berlin) Einen Beitrag zu dieser fälligen Neubewertung leistet das Buch ( Jovis Verlag) "denkmal!moderne |
DENKMAL! MODERNE
Café Moskau, 1960 – 1964, Josef Kaiser, Karl-Marx-Allee 34 |
Digitale Photo-Collage zum hypar-paraboloiden Baukunstwerk Ahornblatt von Ulrich Müther u. a. - digitale Überblendung des Nalbach-Rohbaues Gertraudenstraße/ Fischerinsel, Berlin 2000". |
Technische Universität Berlin: Finissage der Ausstellung DENKMAL! MODERNE Vom Umgang mit unserem jüngsten Architekturerbe Freitag, dem 14. Juli 2007. Mit viel Material und gut konzipierter Übersicht zu allen signifikanten Berliner Baudenkmalen der Moderne über zwei Geschosse war die Ausstellung "Denkmal! Moderne" im Fakultätsforum der TU am Ernst-Reuter-Platz zu sehen. Hervorgehoben seien hier die baugeschichtlich und fotografisch gut belegten Bauten wie das ICC, das Bürohaus Evangelisches Konsistorium 1964 - 70, Bachstraße, Hansa-Viertel in Berlin-Tiergarten und die lebendige Dokumentation zum Studentendorf Schlachtensee, das gerettet werden konnte. Zum Abschluß der Ausstellung "Denkmal! Moderne" im TU-Architekturgebäude / Fakultätsforum am Sa 14. Juli 2007 scheint diese Ikone gerettet zu sein – ein Nachfahre eines jüngst verstorbenen Kunstsammlers hat, lt. Presseberichten, das Café Moskau gekauft. |
Das Café Moskau, ein vierflügeliger Bau mit Atrium, ist mit seiner klaren Kubatur und seiner entschieden modernen Formensprache ein wichtiges Denkmal der Moderne in Ost-Berlin und der DDR.Bei Tage sollte man durch den transparenten Bau hindurch sehen, von der Straße ins Atrium und umgekehrt. Bei Nacht wirkte er wie ein leuchtender gläserner Kasten, weithin sichtbar auch durch den Schriftzug Café Moskau in lateinischen und kyrillischen Buchstaben.Das Konzept einer gläsernen Architektur, in der auf jede Erhöhung des Baukörpers verzichtet wird, so daß bei Betreten keine spürbare Schwelle zu überwinden ist, prägte zahlreiche Gesellschafts- und Kulturbauten der Zeit um und nach 1960 in beiden Teilen der Stadt Berlin. Nicht gerettet wurde des hypar-paraboloide Schalen-Bauwerk "Ahornblatt" auf der Fischerinsel/Spreeinsel - ein großer Verlust für die ingenieur-technisch visionäre und innovative Moderne der 70er Jahre, Copyright Anne Schäfer-Junker (vormals Wagner-Junker), Berlin.Veröffentlicht in: Edition Aujourd'hui, 2003, herausgegeben von spreeinsel.de(Fotos: Anne Schäfer-Junker) Veranstalter der Ausstellung: Schinkel-Zentrum für Architektur, Stadtforschung und Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin und der Arbeitsgemeinschaft "Gefährdete Nachkriegsmoderne", unter Leitung der Fachgebiete Kunstgeschichte und Städtebauliche Denkmalpflege |
Anne Schäfer-Junker
Museumsinsel Berlin: Entwurf für die James-Simon-Galerie von David Chipperfield Architects auf einer Pressekonferenz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vorgestellt
Fotos: Anne Schäfer-Junker
Einen filigranen Kolonnadenbau stellte David Chipperfield heute als neuen Entwurf für das zukünftige Eingangsgebäude vor dem Neuen Museum vor. Es strahlt im Entwurf eine sensible Ästhetik aus, gibt lichtdurchflutete Räume frei und wirkt in seinen Proportionen gegenüber dem gesamten Architekturensemble der auf der UNESCO-Weltkultur-Erbeliste stehenden Museumsinsel feingliedrig und einfügsam im positivsten Sinne. |
Der Bundestag hatte die veranschlagten Baukosten von 73 Millionen Euro freigegeben. |
Anne Schäfer-Junker
Berlin mit im Boot: bis 2013 entsteht das "Humboldt-Forum" auf dem Schlossplatz
Jetzt und zukünftig fließt die Spree nicht nur weiter durch Berlin, sondern die Stadt und das Land Berlin wird sich um seine bedeutende Mitte nun mit einer finanziellen Beteiligung kümmern: in Höhe von 32 Millionen Euro beim Bau des Humboldt-Forum auf dem Schlossplatz, das bis 2013 für rund 480 Millionen Euro errichtet werden soll. Wenn dies auch für Berlin „haushaltsangemessen“ erscheint und mehr wie ein symbolischer Beitrag gemessen an der vorerst genannten Gesamtsumme aussieht, so ist es doch ein erster Erfolg, daß die Berliner Regierung sich nicht mehr aus ihrer Verantwortung stiehlt, wenn es um den wichtigsten Platz der deutschen Bundeshauptstadt geht. Nach den Worten des Bundesbauministers heute ist das letzte Hindernis für den Neubau des Humboldt-Forums auf der Berliner Spreeinsel ausgeräumt. Der Bund zahlt den größten Teil der "Rechnung", aber auch das Land Berlin beteiligt sich an den immensen Kosten. Das Humboldt-Forum soll in der Kubatur des einstigen Stadtschlosses ausgeführt werden – lt. Beschluss des Deutschen Bundestages. Außerdem sollen die drei äußeren Barockfassaden und der Schlüterhof rekonstruiert werden. Entgegen bisherigen Meldungen ist auch der Aufbau der Kuppel vorgesehen. Das Humboldt-Forum wird die außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und die wissenschaftlichen Bestände der Humboldt-Universität aufnehmen sowie Theater-, Kino- und Veranstaltungsräume aufweisen. |
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer ließ die Presse heute im Palast-Skelett am Ort des ehemaligen Volkskammersaales der DDR wissen, daß im Herbst dieses Jahres die Bauaufgabe formuliert sein muß, um die Ausschreibung für einen Architektenwettbewerb zu versenden. Der historische Volkskammersaal, in dem die deutsche Einheit unterzeichnet wurde, ist eingelagert und ist ja möglicherweise zu verorten im Humboldt-Forum für Multimedia-Nutzungen oder vielleicht beispielsweise als Kinosaal? Der Wettbewerb wird viele Fragen beantworten: beispielsweise wie könnte das Humboldt-Forum an seiner Ost-Seite, der Spreeseite, aussehen? Hier ist alles offen. Auf jeden Fall gehören die Dahlemer Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hier in die Mitte Berlins, in Korrelation zur Museumsinsel – nicht nur das Zeigen der hochkarätigen Exponate der außereuropäischen Sammlungen ist wichtig, sondern auch der Diskussions- und Bildungsprozeß, wie sie die Gebrüder Humboldt mit ihrem humanistischen Bidlungsideal, in ihren Weltbetrachtungen kulturell und wissenschaftlich vorgelebt haben. Geld für Planung und Ausschreibung ist da: mittelfristige Planung im Vorsorge-Haushalt 2008 – für 50.000 qm außereuropäische Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und den Kern der Humboldt-Bibliothek. Eine enge Kooperation der Ausschüsse im Bundestag wird die Entscheidungen für den Wettbewerbssieger ermöglichen. |
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An ungewöhnlichem Ort - der Volkskammersaal im Stahlskelett des Palastes der Republik.
Klaus Wowereit (l.) und Wolfgang Tiefensee (r.) informieren über das Humboldt-Forum
Der Berliner Anteil - zusätzlich zum Grundstück - wird laut Wowereit erstmals im Doppelhaushalt 2012/13 eingeplant und in Raten gezahlt. Vom privaten Förderverein des Stadtschlosses werden 80 Millionen Euro erwartet. Berlin soll nun innerhalb der nächsten drei Monate seine Pläne über die Nutzung der jetzt nur noch beanspruchten 5000 (statt bisher über 12 000) der insgesamt 50 000 Quadratmeter vorlegen. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, formulierte, daß dies ein «ganz wichtiger Bauwerk für die Stadt, Gewinn für Berlin und die ganze Bundesrepublik ist». |
Klaus Wowereit, dem in Berlin nicht nur das Amt des Regierenden Bürgermeisters sondern auch das Kultur-Ressort obliegt, plädierte nochmals „für eine temporäre Kunsthalle“ – diese habe „eine wichtige Botschafter-Funktion für Berlin und nichts mit der späteren Kunsthalle zu tun“, sondern soll in dem einen Jahr zwischen dem Abriss des Palastes der Republik Ende 2008 und dem Baubeginn des Humboldt-Forums 2010 den Schlossplatz attraktiv machen.Das Bundeskabinett wird sich im Mai d. J. mit dem Projekt befassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt am Samstag gefordert, den Schlossplatz so schnell wie möglich wieder zu beleben. |
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An ungewöhnlichem Ort - der Volkskammersaal im Stahlskelett des Palast der Republik.
Klaus-Dieter Lehmann, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, im Interview zum Humboldt-Forum.
In seinem Beitrag „Weltort für Kunst und Kultur – Berlins Mitte“* formuliert Klaus-Dieter Lehmann das Konzept zum Humboldt-Forum und ordnet dem historisch außerordentlich bedeutsamen Bereich der alten Berliner Mitte auf der Spreeinsel mit der Museumsinsel im Norden den geistig-kulturellen Kosmos zu:
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Während das Wirken Wilhelm von Humboldts sich mit der Museumsinsel verbindet, einer humanistischen Bildungslandschaft, die mit ihren mehr als sechstausend Jahren Menschheitsgeschichte das Werden Europas dokumentiert, ist Alexander von Humboldt der geistige Vater des Schlossplatzes als Humboldt-Forum, das sich der Welt öffnet und Kompetenz in Weltverständnis vermittelt.Bemerkenswert ist, dass Alexander von Humboldt seine Ideen im Berliner Schloss erörtern konnte: beim behaglichen Zusammensein auf der Rundbank im Teesalon König Friedrich Wilhelms IV., wo dieser regelmäßig mit ihm, Ranke, Schelling, Niebuhr und Schinkel zusammentraf. Museumsinsel und Schlossplatz werden so zu einer gedanklichen Einheit von Kulturerbe, Kulturwissen, Kulturbegegnung und Kulturerlebnis. Für diesen weltweiten Dialog stehen die Brüder Humboldt. Was vor zweihundert Jahren nur ein Modell sein konnte, können wir heute konkret realisieren. ...Text- und Bildkultur, Wissenschaft, Film, Theater, Musik sollen in ihrer Wechselwirkung die außereuropäischen Kulturen vermitteln. Das Humboldt-Forum soll ein globales Netzwerk sein, das den Kunstgenuss gleichberechtigt neben die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Globalisierung stellt und sich gleichzeitig als ein attraktives Veranstaltungszentrum versteht. Es soll ein offenes Haus werden: Nicht das ausgewählte Publikum, sondern das frei wählende Publikum in seiner ganzen nationalen und internationalen Interessensvielfalt ist der unmittelbare Adressat. ...“ *Jahrbuch der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2005, S. 115 – 128, Gebr. Mann Verlag. |
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Der skelettierte Palast der Republik 23.4.2007
Text und Fotos: Anne Schäfer-Junker
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Berlin: Erste Kartoffelernte auf der Spreeinsel gab es im Lustgarten 1649,
wo heute das Alte Museum steht!
Agrar-Museum Wandlitz lädt ein: "250 Jahre Kartoffelbefehl in Brandenburg"
Am Sonntag, 1. Oktober 2006, 10 - 16 Uhr geht es um feine Sachen: um jede Menge Äpfel und "Erdäpfel" - die Kartoffel. Das Agrarmuseum Wandlitz und der Naturpark Barnim veranstalten den "Tag der Regionen". Das Museumsprojekt "250 Jahre Kartoffelbefehl in Brandenburg", das in Trägerschaft des Fördervereins Agrarmuseum Wandlitz e. V. organisiert wurde, prägten geheimnisvolle Namen: "Adretta" "Lolita" "Selma" u. a. . Wußten Sie, daß es sich dabei um Kartoffelsorten handelt?
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Agrarmuseum Wandlitz |
Kartoffelanbau - Versuchsfeld
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Auf einem kleinen Demonstrationsfeld des Museums sind diese gewachsen und werden nun geerntet. Beim "Kartoffelbuddeln" von Hand oder mit moderner Technik kann man nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen: Agrarmuseum 16348 Wandlitz, Breitscheidstraße 22. Nix wie hin am Sonntag 1.10.2006!
Text und Fotos: Anne Schäfer-Junker
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28.8.2006
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| Pankeweg | Pankeweg |
Mit dem Fahrrad zur „Badewanne der Berliner“ – der Insel Usedom: Ein weiterer Strecken-Abschnitt des Radweges Berlin-Usedom wurde am Donnerstag, 24. August 2006 an den Blankenburger Karpfenteichen in Berlin-Pankow eröffnet.
Text und Fotos: Anne Schäfer-Junker
Der inzwischen weit vorangeschrittene Ausbau des neuen Radweges vom Berliner Schlossplatz in Berlin-Mitte über Mauerpark, durch den Pankower Schlosspark, teilweise entlang des Pankeweges über Pankstraße, Straße 59, Straße 49 und Ludwig-Quidde-Straße in Französisch-Buchholz, auf dem Fahrradweg über die Autobahn und vorbei an den Karower Teichen, zur Lieblingsinsel der Berliner nach Usedom wurde ein weiteres Stück vorangebracht. Zum Start der diesjährigen ADFC-Ostseefahrt konnte ein neuer Abschnitt des Radweges Berlin - Usedom mit dem Teilabschnitt im Bereich Pasewalker Straße / Pankeweg / Fischteiche (nahe S-Bhf. Pankow-Heinersdorf) offiziell eröffnet werden.Pankows Umweltstadtrat Matthias Köhne (SPD) nahm dazu am Donnerstag, 24. August 2006 an der ADFC-Ostseefahrt ab Mauerpark, durch den Pankower Schlosspark bis zum Pankeweg teil und schnitt um 12.30 Uhr an den Blankenburger Karpfenteichen vor rund 100 teilnehmenden RadfahrerInnen das für Eröffnungen legendäre rote Band durch. Zugegen waren weiterhin Heribert Guggenthaler, verantwortlich für die Planung seitens der Berliner Senatsverwaltung, Benno Koch vom ADFC und Andreas Schütze vom Amt für Umwelt und Natur Pankow. Damit war ein weiterer Abschnitt des Fernradweges Berlin - Usedom fertiggestellt. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Berlin veranstaltete vom 24. bis 27. August 2006 die zweite ADFC-Ostseefahrt auf dem Fern-Radweg Berlin-Usedom. Start war am Donnerstag, 24. August 2006 um 10.00 Uhr am Roten Rathaus in Berlin. Im vergangenen Jahr kamen erstmals 70 Fahrradfahrer kurzentschlossen zum neuen und bereits größten touristischen Event des ADFC Berlin. |
In diesem Jahr rechnete der Veranstalter mit 140 Teilnehmern - perspektivisch sollen bis zu 1.000 Fahrradfahrer die Ostseefahrt zu Deutschlands schönstem Fahrradevent machen.Unterwegs wird die Ostseefahrt von den Bürgermeistern der Übernachtungsorte, den örtlichen Tourismusverbänden und vielen touristischen Anbietern unterstützt. Der ADFC setzt sich mit der Veranstaltung vor allem auch für den Ausbau der letzten großen Lücken am Radweg Berlin-Usedom zum Beispiel zwischen Steinhöfel und Stegelitz, Görlsdorf und Peetzig (jeweils Landkreis Uckermark) oder Pasewalk und Viereck (Landkreis Uecker-Randow) ein - und möchte in den landschaftlich einzigartigen, aber strukturschwachen Regionen für den Fahrradtourismus und den Radweg Berlin-Usedom werben. In den Übernachtungsorten Joachimsthal (Grimmnitzsee), Prenzlau (Unteruckersee) und Ueckermünde (Ueckerpark / Alter Hafen) entstehen jeweils an den schönsten Seen und Orten Zeltstädte für die Ostseefahrt. Dort gibt es Stadtführungen und touristische Highlights wie die Besichtigung den restaurierten Kaiserbahnhofs am Werbellinsee und der Blick von der neuen Aussichtsplattform auf dem alten Wasserturm über die Schorfheide (jeweils Joachimsthal), Slawenbootfahren auf dem Unteruckersee und die Besteigung der Türme der Marienkirche (jeweils Prenzlau) sowie Hafenatmosphäre schnuppern und Schlossbesichtigung (jeweils Ueckermünde) erleben. In den Zeltstädten gibt es jeden Abend ein Programm mit Newcomerbands unplugged - und vieles mehr. Alle Infos zur ADFC-Ostseefahrt sind unter http://www.radzeit.de/ zu finden. |
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zuletzt aktualisiert 29.3.2008